remote sandbox: manifest. Installationsansicht Schauraum. Foto: DIGITALE KUNST/Verena Tscherner

remote sandbox: manifest
Choreografie für 6 Monitore und 5 Instrumente, 2020

Sechs Monitore auf Metallhalterungen und fünf Musikinstrumente werden so in den Ausstellungsraum platziert, dass eine Betrachtung au mehreren Betrachter_innenblickwinkeln möglich ist. Die Installation selbst ist nicht begehbar, Monitore und Sound sind jedoch den BesucherInnen zugewandt.

Abhängig von ihrer Position in der räumlichen Konstellation werden im ersten Teil der Choreografie die Monitore abwechselnd mit Videosequenzen bespielt: Dokumentarische Materialien – Einblicke in die Produktion, Skizzen und künstlerische Umsetzungen – aus den kollaborativen Projekten Digital Art Netzwerk (DAN), Distances Sound und (un)shared homes wurden zu einer audiovisuellen Choreografie kompiliert. Die zu Grunde liegenden Projekte entstanden zum Teil lehrveranstaltungsübergreifend während des Lockdown im Sommersemester 2020 und wurden online auch auf dem Angewandte Festival im Juni 2020 präsentiert.

Den zweiten Teil der insgesamt 30-minütigen Choreografie bildet die Live-Aufführung von Distances Sound, einer Komposition für vier akustische und ein elektronisches Instrument. Luftkompressoren und Servomotoren steuern die mehrkanalige Klangskulptur, für die von Studierenden eine Komposition geschrieben wurde.

remote sandbox: manifest @ PARALLEL
Ausstellungskonzept: Martin Kusch, Marie-Claude Poulin, Rini Tandon
Produktion: Johannes Hucek, Jakob Hütter, Martin Kusch, Rini Tandon
Set-up, Realisierung: Wolfgang Fiel, Johannes Hucek